KARIN HANNAK



 


                 





   

            


"... Kunst bleibt stets offen, weist auf das ewig Rätselhafte, Enigmatische und auf das Numinose, das göttliche Unerreichbare hin, sie bezeichnet auch die Abgründe, das Tremendum, die Leere, das Chaos. Künstler wie Karin Hannak, die in Ihrer Zeit verankert sind, suchen Zeichen zu setzen. Für die Rezipienten liefern sie, gewollt oder ungewollt, Ordnungspunkte und Mahnmale. Wer will, fühlt darin den Erlebnishorizont, der von der innersten ich-nahen Sensibilität bis zur Konfrontation mit der Unendlichkeit reicht und auch eine Erinnerung an das Erlösungsbedürfnis enthält. Wir sollten versuchen, uns wenigstens teilweise diese nonverbalen Botschaften bewusst zu machen und sie im Lebensablauf anzuwenden. Kunst bietet da vielleicht eine Chance, die Hybris zu verhindern, - den Absturz des Einzelnen ins Bodenlose, der Gesellschaft, der Welt ?"  (Wolfgang Müller Thalheim - Einleitung zu CapilloArt))